Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.
Die Legenden von Valeria, einst ein strahlendes Reich voller Pracht und Macht, sind nun nicht mehr als flüsternde Erinnerungen im Wind der Vergangenheit. Ein feuriger Zorn aus den Tiefen der Erde hat es verschlungen, ein Inferno, das Leben und Träume gleichermaßen zu Asche verbrannte. Du bist durch ein gnadenloses Land gezogen, warst ein Wanderer ohne Heimat, getrieben von der verzweifelten Suche nach einem neuen Morgen.


Die Schwachen zerbrachen auf diesem Weg, manche folgten dem Ruf der Verzweiflung und wendeten sich vom König ab.

Doch es gibt jene, deren Herzen ein unbezwingbares Feuer tragen – eine Hoffnung, die selbst die finsterste Nacht nicht ersticken kann. Bist du einer von ihnen? Oder haben die Schatten bereits Besitz von deiner Seele ergriffen?
Das Pass Into Oblivion ist ein textbasiertes Rollenspiel in welchem du in die Rolle eines Pferdes schlüpfst. Wir schreiben in einem plotbasierenden System und sind immer bemüht die Charaktere so tief wie möglich in die Geschichte zu integrieren und einen möglichst breiten Anschluss zu bieten. Schau dafür gerne einmal auf unserem Discord-Server vorbei!

Aktuelle Neuigkeiten


Der neue Plot
29.05.2026

Der weitere Verlauf
03.05.2026

Februar-Neuigkeiten
11.02.2025

Das Team


Aktueller Zeitraum



1. Tag des Winters bis zum
30. Tag des Spätwinters


Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
II. Unter dem Schleier der Pflicht
5. Spätherbst 83, Ganzer Tag | Steppe | Schicksalsschlag, Nero Valerius, Gaia Acillius, Ceres Aegidius, Vesta Valerius, Nyke Astoria, Briony, Damhnait, Karthago Dracas, Khione Dracas, Aarin Miles, Aaron Miles, Sayyirah
#21
"Wir hatten Glück, dass es seinen anderen Sohn nicht auch erwischt hat."
Es war dieser Satz, der ihm in Bezug auf Damhnait am meisten im Kopf geblieben war. Es war jedoch bei weitem nicht der einzige. Wie ein Dornengestrüpp rankten sich die gehässigen Aussagen um den Mann und hielten jeden fern, dessen Interesse hätte geweckt werden können. Wie mächtig die Geschichten doch waren, die sie einander erzählten. Briony war jung, aber nicht so jung, dass er die leise gezischten Worte, die dem Goldenen folgten, nicht kannte. Heute durfte er sich selbst ein Bild von dem machen, was ihnen allen solche Angst einjagte.
Die Dunkelheit gab sich schnell zu erkennen, regte ihr mächtiges Haupt und fraß sich durch die Augen Damhnaits. Briony fand jedoch nicht, dass das zum Fürchten war. Sie alle waren Krüge, die mit irgendetwas befüllt wurden. Irgendwoher kam die Finsternis schon. Zärtlich hatte etwas sie in den Goldenen hineingegossen, wo sie sich vermischt hatte mit Liebe und Zorn und all den anderen Dingen, die ein jeder von ihnen mit sich herumtrug. Das Entscheidende war nicht die Existenz von etwas, sondern die Mischung. Bedauerlicherweise verstanden sie sich alle hervorragend darauf, die Finsternis in dem Goldenen zu einem unerschöpflichen Quell heranwachsen zu lassen.  Selbst jetzt schürte jemand das Feuer in seinem Inneren, goss und goss, als gäbe es nicht schon genug Schwärze in der Seele des Mannes.

Briony folgte Damhnaits Blick nicht, versuchte nicht zu erfahren, was das Monster in ihm weckte. Es war unwichtig. Wichtig war, dass der Goldene es mit beachtlicher Selbstbeherrschung wieder einzufangen wusste.
Ein mutiger Mann, ein tapferer Mann. 
Niemand würde den Worten Glauben schenken, die Briony über Damhnait verfasste. Es wäre leichter gewesen den Erwartungen der anderen zu folgen, für sie beide. Briony wäre bejubelt worden und Damhnait hätte sie alle niedergestreckt. Wie Silas. Wie Feuer. Wie der unbändige Frost in kalten Winternächten. Aber das passte wohl nicht zu ihnen.
"Na du, natürlich", antwortete Briony heiter. Es wäre zu einfach gewesen zu entgegnen, dass der Großteil der hier Versammelten die Einzigartigkeit der Natur zu verkörpern wusste. Aber nur einen einzigen Namen zu nennen…? Er wollte nicht schmeicheln und sich auch nicht daran gewöhnen, mit einer festen Muse im Kopf durch die Welt zu ziehen, aber er konnte nicht leugnen, dass auch er an jemanden denken musste, wenn man raue Schönheit verlangte.

"Sie nennt sich Nova", sagte er langsam. "Nova Odyssey."
Briony erinnerte sich, als er sie das erste Mal gesehen hatte, mit dem nachtschwarzen Fell, den daraus hervorstechenden, viel zu grellen Augen und den Narben, die sich erbarmungslos über ihren Körper zogen. Er hatte mehrmals hinsehen müssen. Er hatte nie aufgehört, mehrmals hinsehen zu müssen.
"Manchmal tut es weh, den Blick von ihr abzuwenden."

Damhnait — Steppe

Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste
Neue Beiträge ansehen | Heutige Beiträge ansehen | Alle Foren als gelesen markieren | Nach oben

EMPFEHLUNGEN

Das TagTraum-Wiki